Nordkap! Birbaums waren da!

Tromsø nach 117 km, 1241 Meter Aufstieg auf dem Rad, erreicht

Tromsø nach 117 km, 1241 Meter Aufstieg auf dem Rad, erreicht

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Juni 27th, 2010 @ 16:01:57 , using 394 Wörter, 1267 Ansichten
Veröffentlicht in Unkategorisiert

26.6.2010

Wir starteten in Sørkjosen nach einem verspäteten Morgenessen (der Wirt kam später als abgemacht) bei herrlichem Wetter. Die Sonne schien und das Thermometer zeigte 18°C an. Ein herrlicher Morgen. Schon nach ca. 2 km stand eine Tafel 9% für 4 km. Wir nahmen diese Herausforderung mit Leichtigkeit. Wir sahen eine prächtige Berglandschaft mit vielen Schneefeldern und Gletschern. Die Strasse führte von einem zum anderen Fjord. Die einsamen Häusergruppen entlang dieser Fjords erschienen im Morgenlicht ganz speziell schön. Heute war unsere Stecke durch zwei Fähren unterbrochen. Die erste liegte bei Kilometer 44. Auf der Anfahrt sahen wir die Fähre zufahren. Da wir nicht wussten, wie oft diese gehen, hat Karin das Tempo gesteigert und wir sind die letzten 5 km, ganz schnell gefahren. Wir erreichten die Fähre, die zur Abfahrt bereit stand. Wir konnten noch schnell zahlen, einsteigen und schon ging es los. Wir nutzten die 45 Min. Fahrzeit für das Mittagessen. In Lyngseidet verliessen wir das Schiff und fuhren weiter Richtung Tromsø. Kurz vor Svensby sahen wir die nächste Fähre heranfahren. Auch hier gaben wir Gas und erreichen auch diese. Der Fährbetrieb ist hier an den Fjords eine reine Routinesache. Beim Heranfahren wir der Bug gehoben und das Schiff an die Rampe gedrückt, wo sie mechanisch eingehängt wird. Dann wird die Einfahrtklappe runter gelegt und schon können die transportierten Fahrzeuge fahren. Auch das Beladen geht schnell. Wir entschieden uns heute direkt nach Tromsø zu fahren. Karin reservierte per Telefon im Vandrerhem ein Zimmer. In Ulisnes gingen wir wieder an Land. Wir hatten noch 45 km vor uns. Der Himmel verdunkelte sich mit schweren Wolken. Und bereits nach ca. 10 km mussten wir die Regenkleider überziehen. Dann kam der Regen und er hörte nicht auf bis zur Jugi in Tromsø. Ein grosser Teil der letzten Tagesetappe fuhren wir auf der E8. Da herrschte reger Verkehr. Wir wurde von den vorbeifahrenden Autos und Lastern richtiggehend geduscht. Manchmal auch abgedrängt und mussten enorm aufpassen. Alfons ist kurz einmal im Strassengraben gelandet (nicht umgefallen ;-)). In Tromsø überquerten wir die, als riesiger Bogen gebaute Brücke, die auf die Tromsøya führt. Dann suchten wir die Jugendherberge. Frage: Wo stehen die meisten Jugis? Natürlich zuoberst auf dem Berg. Das war auch da so. Wir kämpften uns den enorm steilen Hang hinauf, um hinten dann wieder runter fahren zu können. Zum Abendessen kochten wir uns Pasta und setzten uns zu vier jungen Schweizer, die auch da übernachteten.


Auf dem Weg