Nordkap! Birbaums waren da!

Über die Brücken ans Ende der Lofoten

Über die Brücken ans Ende der Lofoten

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Juli 7th, 2010 @ 18:07:49 , using 258 Wörter, 1126 Ansichten
Veröffentlicht in Unkategorisiert

7.7.2010

Bei starker Bewölkung starteten wir heute früh. Wir fuhren von Ballstad Richtung Leknes um dann der E10 Richtung Å zu folgen. Auch heute führte uns ein Tunnel unter dem Wasser (Nappstraumen) durch. Die durchquerte Gegend ist gebirgig mit mächtigen Felserhöhungen. Diese waren am Morgen mit Wolken verhangen, was eine märchenhafte Stimmung ergab. Auf der Strecke sahen wir einige kleine Ortschaften, jede für sich ein Bijoux. Ramberg protzte mit einem grossen, weissen Sandstrand. Zum Glück ohne Sonne, sonst wären wir wohl nicht weiter gefahren. Auch der kleine Abstecher nach Fredvang brachte uns an in einen Talboden der vom moorig Feuchten zum sandig Trocken überging. Auf einer Tunnelumfahrung, oder besser gesagt, auf der alten Strasse, die durch den neugebauten Tunnel ersetzt wurde, sahen wir sogar unseren ersten Seeadler seine Kreise drehen. Am Strassenrand trafen wir dann noch ein Schweizer mit VW-Kastenwagen, der uns erzählte, dass sie die ganze Nacht geangelt hätten und zeigte uns wo der Adler seinen Horst hat. Neben den zahlreichen Tunnels war heute auch Brückenfahren angesagt. Und wenn wir sagen „Brücken“, dann bedeutet dies immer einen Niveauunterschied von 20-50 m. Dies damit die Schiffe unten durchkommen. Bei Reine hüpften wir von Insel zu Insel. Hier zeigte sich die Sonne auch zum ersten Mal, was ein schönes Bild ergab. In Moskenes informierten wir uns über den Fährenfahrplan und fuhren dann bis ans Ende der Strasse nach Å. Karin empfand den Touristenauflauf in diesem kleinen Ort als extrem. Alfons hatte vor drei Jahren diese Stelle noch viel ruhiger erlebt.


Wolkenverhangen

Weisser Strand bei Ramberg

Moorlandschaft bei Fredvang

Bei Reine

Å

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