Nordkap! Birbaums waren da!

Nordkap! Birbaums waren da

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Juni 17th, 2010 @ 05:06:56 , using 89 Wörter, 35674 Ansichten
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Am 24. April 2010 gestartet, nach 266 Std. 6 Min. im Sattel, 4'181 km gefahren und 23'302 Meter Gesamtaufstieg sind wir glücklich und zufrieden am Nordkapp angelangt. Unsere Reise geht weiter. Wir werden ab Honningsvåg das Hurtigruten Postschiff nach Hammerfest nehmen und dann den Fjorden entlang bis nach Torsken fahren. Wir setzen dann mit einer Fähre über nach Andenes auf den Versterålen und radeln dann über die Lofoten nach Å. Danach geht es mit der Fähre nach Bodø, von wo wir am 16. Juli 2010 zurück in die Schweiz fliegen werden. Also bleibt dran.

 

 

 

1500 km sind erreicht

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 13th, 2010 @ 19:54:01 , using 199 Wörter, 719 Ansichten
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13.5.2010

Am Morgen zeigte sich der Himmel zwar noch immer grau, der Regen hatte sich verzogen und wir starteten um 9.15 Uhr eingepackt in Vollmontur, um auch bei den 8°C nicht zu frieren. Die Strecke führte über Land, viele Hügel rauf und runter und trotzdem sind wir auch am Abend noch munter. Das GPS von Alfons empfahl uns eine Abkürzung, welche sich dann als aufgeweichte Sand- und Schotterpiste entpuppte und wieder einmal unsere Muskeln und Kondition forderte. Die Anstrengung hat sich gelohnt, denn das durchfahrene Naturschutzgebiet gefiel schlussendlich auch uns Frauen sehr. Hier mussten wir dann aber noch einen wichtigen Halt in Bryrup einlegen – wir hatten die 1500 km-Marke erreicht. Da am heutigen Feiertag vermutlich auch viele Dänen unterwegs sind, war es schwierig im Voraus eine Unterkunft zu buchen. Somit fuhren wir auf gut Glück von Vejle Richtung Silkeborg. Bei Tageskilometer 65 hatten wir noch kein Hotel oder keine Pension an unserem Weg entdeckt. Auf einer Info-Tafel bei einem Rastplatz fanden wir eine ganze Anzahl Adressen und Telefonnummern und wurden schlussendlich fündig. Die hiess aber, nochmals 1 Stunde radeln, was sich lohnte, um unser schönes Plätzchen an einem See zu erreichen.


1500 km

Hügeliges Dänemark

Kirche Dänemark

Mittagsessen stehend

Unser Nachtquartier

 

 

Kampf gegen Wind und Regen gewonnen!

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 12th, 2010 @ 14:57:27 , using 165 Wörter, 733 Ansichten
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12.5.2010

Der erste Morgen auf dänischem Gebiet zeigte sich grau in grau und ganz nass. Nach reichhaltigem Frühstück starteten wir, gut eingepackt in die wetterfeste Bekleidung, unsere heutige Etappe. Petrus meinte es gar nicht gut mit uns. Das Thermometer zeigte gerade mal 3°C an und ein starker Wind mit Böen blies uns das Nass ins Gesicht. Fast wie Schneeflocken waren die Wassertropfen und stachen richtiggehend beim Aufprall aufs Gesicht. Die Route führte uns, wie immer, über Land. Erst folgten wir einer stark befahrenen Strasse, auf welcher viele Laster unterwegs waren. Bei jedem überholt werden eines solchen, mussten wir auf dem Rad zirkeln, um die Balance zu halten. Zum Glück kamen Wind und Regen von rechts, so dass die Wasserfontänen der überholenden LKW's von uns weg geblasen wurden. Anscheinend hatten wir bereits im Voraus den richtigen Riecher, denn unsere heutige Strecke von insgesamt 30 km reichte uns bei diesen Wetterverhältnissen vollkommen. Die zweite Tageshälfte konnten wir zur Erholung in Vejle, zum Kleider waschen und Faulenzen einsetzen.

 

Erste Eindrücke in Dänemark

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 11th, 2010 @ 19:05:08 , using 187 Wörter, 785 Ansichten
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11.5.2010

Früh mussten wir uns heute in den Frühstücksraum begeben, um noch vor dem grossen Sturm uns verköstigen zu können. Danach gings auf Schleichwegen hinunter zum Hafen und von dort Richtung Dänische Grenze. Kaum auf dänischem Boden angelangt, stellten wir fest, dass das Sonnenlicht anders wirkt. Es war teilweise bewölkt und sehr sichtig, wie an einem föhnigen Herbsttag in der Schweiz. Die Wolken scheinen tiefer, fast greifbar, am Himmel zu hangen. Die Landschaft, wellenförmig und hügelig, steht noch nicht im vollen Frühlingskleid. Die Rapsfelder beginnen zu blühen und das Laub der Bäume entfaltet sich erst. Ab der Grenze führte die Überlandstrasse schnurgerade während Kilometern Richtung Norden. Unseren ersten Halt machten wir am Meer in Aabenraa. Auf den gut gebauten Radwegen lässt es sich gut radeln. So kamen wir auch super schnell voran und konnten die Umgebung reichlich geniessen. Nach Zwischenstopps in Haderselv und Christiansfeld, wo wir auch gleich den Einkauf für unser Abendbrot tätigten, erreichten wir um 16.30 Uhr die Jugendherberge in Kolding, natürlich auch in Dänemark auf einem Anhöhe. Frisch geduscht machen wir uns nun auf, das Znacht zu kochen.

 




Stimmungen am Meer in Aabenraa

 

Hochzeitstag – 30 Jahre Pia und Alfons

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 11th, 2010 @ 18:24:43 , using 263 Wörter, 982 Ansichten
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10.5.2010

Gestern Abend spazierten wir noch etwas durch das sehenswerte Rendsburg mit den zahlreichen Plätzen, Pärken und schönen Gassen. Wie von Frau Maeder, unserer Gastgeberin, empfohlen, gingen wir ins Rest. Riverside direkt am Wasser, wo wir uns kulinarisch zur Vorspeise mit Spargeln, dann mit Geschnetzeltem und Rösti oder Bandnudeln mit Fisch verwöhnen liessen. Ein reichhaltiges Frühstück mit Lachs etc. war ein passender Auftakt zu unserem 30. Hochzeitstag. Bevor wir uns definitiv verabschiedeten, wurden wir vor dem Hotel Neuwerk (mit Norweger flagge) fotografiert. Diese Adresse können wir bestens empfehlen. Die heutige Strecke führte auf Radwegen oder Landstrassen vorbei an unzähligen Bauernbetrieben und vielen Stroh bedeckten, gut erhaltenen Landhäusern. Zur Mittagszeit streiften wir die Stadt Schleswig, wollten aber nicht länger als nötig verweilen, weil es entlang der Schlei nur so von Riesenmücken wimmelte. Eindrücklich sind die mit Hecken umfriedeten Felder und Äcker (ein wahres Paradies für Brutvögel). Dementsprechend gross ist die Artenvielfalt der Vögel. Dies ist uns auf unserer gesamten Reise durch Deutschland aufgefallen. Heute sahen wir z. B. einen Fasan im bunten Federkleid. Schmunzeln mussten wir, als wir am Nachmittag an einer riesigen Muttersauenhaltung in freier Natur vorbei kamen. Auf grossflächigen Gehegen konnten sie sich suhlen, wie es sich gehört, und sahen auch entsprechend aus. Anschliessend gab es in einem kleinen, niedlichen Bistro Kaffee und Kuchen (jami!). Mit diesem Energie-kick brausten wir mit Gegen-, Seiten- oder sogar Rückenwind nach Flensburg unserer letzten Station in Deutschland, wo wir unser Nachtquartier mit über 100 kreischenden Kindern und tobenden Teenies teilten. Good bye Germany!


Hotel in Rensburg

 


Häuser mit Stroh gedeckt

Pia und Alfons nach 30 Jahren Ehe

 

Warum kacken Schafe über Scherben?

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 9th, 2010 @ 21:19:36 , using 211 Wörter, 850 Ansichten
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9.5.2010

Um 8.30 Uhr waren unsere Taschen auf den Rädern fest gezurrt und wir legten bei leichtem Nebel und Nieselregen los. Zuerst gings auf dem Radweg dem Elbe-Damm entlang ganz landwirtschaftlich quer durch eine Schafweide. Wir versuchten mit Slalom fahren die Schafskacke zu umfahren, als der Dreckteppich am dicksten und ein Ausweichen nicht mehr möglich war, kam von Pia die Meldung: „Anhalten!!! Plattfuss!!!“ Karin rümpfte die Nase und meinte: Warum kacken Schafe auf Strassen und verdecken Scherben? Alfons ganz cool, öffnet die Werkzeugkiste und behebt den Schaden trotz grünlich-saftiger Sch....... und wir konnten unseren Sonntagsausflug fortan geniessen. Ein Hase und ein Reh kreuzten, sowie hunderte von Schafen säumten den Weg. Am Vormittag zeigte das Thermometer 7 °C und wir waren uns nicht sicher, ob wir bis zum Etappenziel durchhalten werden. Nach dem Übersetzen mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal entschieden wir uns, entgegen der geplanten Route auf der Landstrasse, den Dammweg bis nach Rendsburg zu nehmen. Mit dem Wettlauf gegen die Frachter zeigte sich dann auch noch die Sonne und es wurde wärmer. Da es in Rendsburg keine Jugi hat und heute Muttertag ist, suchten wir uns ein Bett in einem Hotel, dessen Wirtin aus Nordnorwegen stammt und uns die Adresse ihrer Familie mitgab.

 

Alfons bie der Sch...Arbeit    /  Nord- Ostsee-Kanal

 

111 km von Rotenburg nach Glückstadt

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 9th, 2010 @ 21:03:23 , using 170 Wörter, 909 Ansichten
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8.5.2010

Punkt ½ 7 weckte uns wie gewohnt Karins Natel. Rund 2 Stunden benötigen wir jeweils für Wachwerden, Frühstücken, Kleider packen und Räder beladen, also konnten wir um 8.30 Uhr unsere heutige Etappe Richtung Glückstadt in Angriff nehmen. Nieselregen hinderte uns nicht am zügigen Vorwärtskommen. Entlang der baumgesäumten Landstrassen, auf Radholperwegen oder -streifen und Kopfsteinstrassen (wie Cancellara bei Paris – Roubaix) näherten wir uns kontinuierlich unserem Etappenziel der Elbe. Bei Wischhafen enterten wir die Fähre und liessen uns nach Glückstadt hinüber bringen. Karin fand den schnellsten Weg nach Glückstadt Jugendherberge, dies hiess aber, die voll bepackten Räder bei der Hafenschleuse über einige Treppenstufen hoch zu hieven. Gemeinsam meisterten wir aber auch dieses Hindernis und geniessten dann die schöne Aussicht vom Zimmer auf das Binnenhafenbecken mit den zahlreichen Segelyachten. Nach dem Abendessen in der Jugi flanierten wir in die schöne Innenstadt und gönnten uns einen feinen Tropfen Roten beim „Kleinen Heinrich“. Mit Mühe erklomm Pia den letzten Aufstieg ins Kajütenbett.

 


Fähre über die Elbe bei Glückstadt
Glückstadt - Binnenhafen  / Jugendherberge / Blick aus Jugendherberge

 

English Version II

Verfasst von:Alfons Birbaum
Published on Mai 7th, 2010 @ 20:33:25 , using 150 Wörter, 752 Ansichten
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We have been cycling now for two weeks. It's about time to make another english post for those of you who are not familiar with German.

In 13 days we made 1054 km and about 6000 altitude meters. At the moment we are in Rotenburg (~20 km north-east of Bremen). We have seen the "Pfalz" with its wine yards, the castels along the river "Rhine", we have crossed the "Westerwald with its numberous of hills. We have slept in a medieaval castel, and for the last few days, the flat parts in the northern part of Germany.

In the beginning, the weather was very beautiful, a lot of sunshine, and warm temperatures. During the second week we had to battle against rainfall, cold temperatures (today only 10°C) and wind.

The bikes and our legs are still in perfect shape. We had to take only one mecanical stop to change the tyre of Pia's bike.

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